Allgemeine Geschäftsbedingungen
Für Verträge über IT-Support-, Webdesign- und Fotografieleistungen zwischen Roemhold Digital Services und Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB.
Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB. Sind Sie Unternehmer, lesen Sie bitte die AGB für Geschäftskunden.
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über IT-Support-, Webdesign- und Fotografieleistungen zwischen Roemhold Digital Services, Inhaber Marcel Roemhold, Wilhelmstraße 61, 68799 Reilingen, E-Mail: info@roemhold-digital.de, Telefon: 06205 7667 (nachfolgend „Anbieter") und Verbrauchern (nachfolgend „Kunde").
(2) Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
(3) Es gilt die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser AGB.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung von Leistungen und Preisen auf der Website des Anbieters stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.
(2) Der Kunde kann eine Leistung telefonisch, per E-Mail, über das Kontaktformular oder vor Ort anfragen. Der Anbieter unterbreitet daraufhin ein Angebot in Textform. Der Vertrag kommt mit der Annahme dieses Angebots durch den Kunden in Textform zustande.
(3) Wird ein Vertrag über eine Bestellschaltfläche auf der Website geschlossen, ist diese gemäß § 312j Abs. 3 BGB mit „zahlungspflichtig bestellen" beschriftet. Der Anbieter bestätigt den Zugang der Bestellung unverzüglich per E-Mail; die Zugangsbestätigung stellt noch keine Vertragsannahme dar, sofern in ihr nicht ausdrücklich die Annahme erklärt wird.
(4) Der Vertragstext wird vom Anbieter gespeichert und dem Kunden gemeinsam mit diesen AGB und der Widerrufsbelehrung in Textform übermittelt.
(5) Die Vertragssprache ist Deutsch.
§ 3 Widerrufsrecht
(1) Verbrauchern steht bei Verträgen, die im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen werden, ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung, die Bestandteil dieser AGB ist.
(2) Wünscht der Kunde, dass der Anbieter mit der Leistung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, ist hierfür eine ausdrückliche Aufforderung des Kunden in Textform erforderlich.
(3) Widerruft der Kunde nach einem solchen vorzeitigen Leistungsbeginn, schuldet er gemäß § 357a Abs. 2 BGB Wertersatz für die bis zum Widerruf bereits erbrachten Leistungen, berechnet anteilig auf Grundlage des vereinbarten Gesamtpreises.
(4) Das Widerrufsrecht erlischt bei Dienstleistungen mit deren vollständiger Erbringung, wenn der Kunde vor Beginn ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und er seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung erlischt (§ 356 Abs. 4 BGB).
§ 4 Leistungen und Leistungserbringung
(1) Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem Angebot und der jeweils gültigen Preisliste.
(2) Der Anbieter erbringt seine Leistungen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns nach dem Stand der Technik. Ein bestimmter Erfolg, insbesondere die vollständige Wiederherstellung von Daten oder die Behebung jeder Störung, wird nicht geschuldet, soweit nicht ausdrücklich ein Festpreis für ein konkretes Ergebnis vereinbart ist.
(3) Termine werden individuell vereinbart. Der Anbieter erbringt seine Leistungen nebenberuflich; feste Reaktionszeiten oder eine Verfügbarkeit außerhalb der vereinbarten Termine werden gegenüber Verbrauchern nicht geschuldet, sofern nichts anderes ausdrücklich vereinbart ist.
(4) Der Anbieter kann sich zur Leistungserbringung Dritter bedienen.
§ 5 Mitwirkung des Kunden, Datensicherung
(1) Der Kunde gewährt dem Anbieter für Vor-Ort-Termine Zugang zu den betroffenen Geräten und Räumlichkeiten und stellt erforderliche Zugangsdaten, Lizenzschlüssel und Datenträger bereit.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, vor Beginn der Arbeiten eine vollständige Sicherung seiner Daten zu erstellen. Der Anbieter weist hierauf vor jedem Eingriff hin und bietet die Erstellung einer Sicherung gegen gesonderte Vergütung an.
(3) Der Kunde sichert zu, an den betroffenen Geräten und der eingesetzten Software zur Beauftragung berechtigt zu sein.
§ 6 Preise und Zahlung
(1) Es gelten die Preise der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Preisliste bzw. des individuellen Angebots. Der Anbieter erhebt gemäß § 19 UStG keine Umsatzsteuer; die genannten Preise sind Endpreise.
(2) Bei Abrechnung nach Zeitaufwand erfolgt die Abrechnung im 15-Minuten-Takt bei einer Mindestabrechnung von 30 Minuten (Fernwartung) bzw. 60 Minuten (Vor-Ort-Service).
(3) Anfahrtskosten und Zuschläge für Einsätze außerhalb der regulären Servicezeiten werden gesondert nach Preisliste berechnet und dem Kunden vor Beauftragung mitgeteilt.
(4) Zeichnet sich während der Leistungserbringung ab, dass der voraussichtliche Aufwand einen zuvor genannten Kostenrahmen um mehr als 20 % übersteigt, informiert der Anbieter den Kunden unverzüglich und holt dessen Zustimmung zur Fortsetzung ein.
(5) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Der Anbieter akzeptiert Überweisung und SEPA-Lastschrift. Barzahlung ist ausgeschlossen, damit der Kunde die Steuerermäßigung nach § 35a EStG in Anspruch nehmen kann (siehe § 7).
(6) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
§ 7 Steuerermäßigung nach § 35a EStG
Für Leistungen, die im Haushalt des Kunden erbracht werden, weist der Anbieter die Arbeits- und Fahrtkosten in der Rechnung gesondert von den Materialkosten aus, damit der Kunde eine mögliche Steuerermäßigung nach § 35a EStG geltend machen kann. Voraussetzung ist eine unbare Zahlung. Eine Gewähr für die steuerliche Anerkennung im Einzelfall übernimmt der Anbieter nicht; die Beurteilung obliegt dem Finanzamt.
§ 8 Laufzeit und Kündigung bei Dauerleistungen
(1) Verträge über einmalige Leistungen enden mit deren vollständiger Erbringung.
(2) Bei Verträgen mit Laufzeit (z. B. Wartungs- oder Betreuungspakete) beträgt die Mindestlaufzeit höchstens zwölf Monate. Der Vertrag kann mit einer Frist von einem Monat zum Ende der Laufzeit gekündigt werden. Erfolgt keine Kündigung, verlängert er sich auf unbestimmte Zeit und ist danach jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündbar.
(3) Kündigungen bedürfen der Textform. Kann der Vertrag über die Website des Anbieters geschlossen werden, stellt der Anbieter zusätzlich eine Kündigungsschaltfläche gemäß § 312k BGB bereit („Verträge hier kündigen"). Der Anbieter bestätigt den Zugang der Kündigung unter Angabe von Inhalt, Datum und Uhrzeit sowie des Beendigungszeitpunkts in Textform.
(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt.
§ 9 Mängelrechte
(1) Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte. Bei Werkleistungen hat der Kunde zunächst Anspruch auf Nacherfüllung; schlägt diese fehl, kann er mindern, zurücktreten oder Schadensersatz verlangen.
(2) Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften.
(3) Kein Mangel liegt vor bei Störungen, die auf nachträglichen Eingriffen des Kunden oder Dritter, unsachgemäßer Nutzung, Hardwaredefekten oder Änderungen der Systemumgebung beruhen.
§ 10 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei Übernahme einer Garantie sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter im Rahmen von Absatz 2 nur in Höhe des Aufwands, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre (§ 5 Abs. 2).
(4) Eine weitergehende Haftung besteht nicht. Die gesetzlichen Rechte des Kunden bleiben unberührt.
§ 11 Fotografie — ergänzende Bedingungen
(1) Der Kunde erhält nach vollständiger Bezahlung ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den gelieferten bearbeiteten Bildern für private Zwecke. Eine gewerbliche Nutzung, Weitergabe an Dritte zur eigenständigen Nutzung sowie ein Weiterverkauf bedürfen einer gesonderten Vereinbarung.
(2) Sind auf den Aufnahmen weitere Personen abgebildet, stellt der Kunde sicher, dass deren Einwilligung vorliegt.
(3) Bei Absage eines vereinbarten Termins durch den Kunden werden fällig: bei Absage bis 7 Tage vor dem Termin 0 %, bis 48 Stunden vorher 50 %, danach 100 % der vereinbarten Vergütung, sofern der Kunde die Absage zu vertreten hat und dem Anbieter kein anderweitiger Auftrag zumutbar war. Dem Kunden bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens ausdrücklich vorbehalten.
(4) Die Bildbearbeitung und die Auswahl der zu liefernden Bilder erfolgen im gestalterischen Ermessen des Anbieters, soweit nichts anderes vereinbart ist. Ein Anspruch auf Herausgabe unbearbeiteter Rohdateien besteht nicht.
(5) Eine Veröffentlichung von Aufnahmen, auf denen der Kunde oder Dritte erkennbar sind, durch den Anbieter zu Werbezwecken erfolgt nur mit gesonderter schriftlicher Einwilligung des Kunden, die jederzeit widerrufen werden kann.
§ 12 Datenschutz
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
§ 13 Verbraucherstreitbeilegung
Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 14 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: 12.08.2026